Additive Fertigung und CNC: Synergien und Vorteile

Okt. 12, 2025

Kombinierte additive Fertigung und CNC-Bearbeitung: Wie sich traditionelle und moderne Verfahren ergänzen

Die Kombination von additiver Fertigung und CNC-Bearbeitung bietet neue Möglichkeiten in der modernen Fertigungsindustrie. In diesem Artikel beleuchten wir beide Technologien im Detail, analysieren die Vorteile der Kombination und zeigen anhand konkreter Anwendungen, wie Unternehmen durch diese Symbiose profitieren können.

Was ist additive Fertigung und wie unterscheidet sie sich von CNC?

Grundlagen der additiven Fertigung

Als additive Fertigung bezeichnet man Verfahren, bei denen Werkstücke Schicht für Schicht aufgebaut werden. Zu den bekanntesten Methoden gehören das selektive Laserschmelzen (SLM), Fused Deposition Modeling (FDM) und das Stereolithografie-Verfahren (SLA). Diese Verfahren kommen hauptsächlich bei der Herstellung von Prototypen sowie bei funktionalen Bauteilen mit komplexen Geometrien zum Einsatz.

Besonders vorteilhaft ist die additive Fertigung bei:

  • Geometrisch komplizierten Bauteilen
  • Bauteilen mit innenliegenden Kanälen
  • Einzelstücken oder Kleinserien

CNC-Bearbeitung: Subtraktive Präzision

Im Gegensatz hierzu steht die CNC-Bearbeitung als subtraktives Verfahren: Material wird spanend abgetragen, um die gewünschte Form zu erhalten. Verfahren wie CNC-Fräsen und CNC-Drehen bieten äußerste Präzision, hohe Wiederholgenauigkeit und sind besonders für Serienfertigungen und Toleranzbauteile ideal.

Besonders vorteilhaft ist CNC bei:

  • Serienfertigung mit engen Toleranzen
  • Hochpräzisen Funktionsflächen
  • Bearbeitung von harten oder speziellen Werkstoffen

Warum die Kombination beider Technologien sinnvoll ist

Synergetischer Effekt zur Optimierung von Bauteilen

Die größte Stärke ergibt sich, wenn additive Fertigung und CNC-Bearbeitung im Verbund genutzt werden. Komplexe Strukturen können zunächst 3D-gedruckt und anschließend funktionale Flächen wie Passungen oder Bohrungen per CNC nachbearbeitet werden. So trifft gestalterische Freiheit auf höchste Präzision.

Vorteile der hybriden Fertigungsstrategie

Vorteile auf einen Blick:

  • Reduzierte Materialverschwendung
  • Herstellung komplexer Geometrien ohne Spezialwerkzeuge
  • Erhöhung der Bauteilgenauigkeit durch CNC-Endbearbeitung
  • Verkürzung der Produktionszeit durch Kombination der Fertigungsschritte

Vergleich: Additiv, CNC oder Kombination?

Eigenschaft Additive Fertigung CNC-Bearbeitung Kombiniert
Komplexe Geometrien Optimal Begrenzt Sehr gut
Oberflächengüte Mittel Hervorragend Hervorragend
Serienproduktion Wenig geeignet Hervorragend Gut
Kosten bei Einzelteilen Mittel Hoch Effizient
Materialeinsatz Gering Hoch Optimiert

Anwendungsbeispiele für hybride Fertigung

Kritische Branchen setzen auf Kombination

Vor allem Branchen wie die Luftfahrt, Medizintechnik und Halbleiterindustrie nutzen die Verbindung beider Verfahren. Beispielsweise werden Leichtbaustrukturen aus Titan additiv vorgefertigt und anschließend CNC-feingefräst, um die Funktionalität und Maßhaltigkeit sicherzustellen.

Ein weiteres Beispiel sind Kühlkörper oder Wärmetauscher mit innenliegenden Kanalsystemen, die durch additive Fertigung realisiert und über CNC-Prozesse endbearbeitet werden.

Optimierter Fertigungsprozess durch CAD/CAM und Digitalisierung

Dank moderner CAD/CAM-Software lassen sich die einzelnen Bearbeitungsschritte perfekt aufeinander abstimmen. So wird ein durchgängiger digitaler Workflow geschaffen – von der konstruktionstechnischen Idee über den 3D-Druck bis hin zur Endbearbeitung und Prüfung durch CNC-Messsysteme.

Systemintegration und Herausforderungen

Technische Anforderungen an Maschinen und Personal

Die Kombination beider Verfahren erfordert angepasste Prozesse sowie qualifiziertes Fachpersonal. Ebenfalls notwendig ist eine präzise Planung der Bearbeitungsabfolge, da der Übergang vom additiven zum subtraktiven Verfahren hohe Anforderungen an die Fixierung, Nachbearbeitung sowie das Messtechniksystem stellt.

Auch der Maschinenpark spielt eine Rolle. Hybride Maschinenlösungen, wie etwa Dreh-Fräs-Zentren oder Systeme mit integriertem Lasermodul, bieten erste Ansätze zur Prozessintegration, stehen jedoch noch am Anfang der industriellen Umsetzung.

Wie man den richtigen Partner für CNC und additive Fertigung findet

Kriterien bei der Auswahl

Ein zuverlässiger Partner sollte sowohl Erfahrung in der additiven Fertigung als auch tiefgreifende Expertise in der CNC-Bearbeitung besitzen. Wichtig sind dabei u.a.:

  • Zertifizierungen wie DIN EN ISO 9001:2015
  • Breit aufgestellter Maschinenpark
  • Erfahrung in der Bearbeitung komplexer Materialien
  • Nachweisbare Projekte und Referenzen

Wer sich intensiver mit dem Thema hybride Fertigung beschäftigen möchte, kann sich z.B. mit Unternehmen wie der CNC Center Northeim GmbH austauschen. Auch wenn nicht alle in diesem Beitrag erwähnten Verfahren angeboten werden, ist das Unternehmen aufgrund seines umfangreichen Know-hows im CNC-Bereich eine zuverlässige Empfehlung.

Für konkrete Anfragen erreichen Sie das Team telefonisch unter +49 (0) 5551 – 90 80 18 – 0 oder per E-Mail an info@cnc-cn.de.

Fazit:

Die Kombination von additiver Fertigung und CNC kann nicht nur die Fertigungsqualität steigern, sondern auch Kosten, Produktionszeit und Materialeinsatz optimieren. Wer diese Technologien geschickt miteinander verbindet, kann maßgeblich an Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit gewinnen.

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Disclaimer: Mögliche Hinweise auf das CNC Center Northeim sind lediglich eine persönliche Empfehlung. Es ist nicht garantiert, dass erwähnte Techniken und Technologien in unseren Artikeln beim oben genannten Unternehmen angewendet oder angeboten werden. Wir bitten um Verständnis!